Montag, 30. April 2007
3. Wochen-Impuls / Wo 18 (30.4.- 5.5.)
Achtsam wahrnehmen, achtsam werden
Ich nehme jeden Tag immer wieder mich, meine Mitmenschen, meine Umwelt, das Leben ganz achtsam war.
Damit mir dies gelingt, notiere ich mir auf einen Post-it-Zettel „Achtsam sein, achtsam wahrnehmen!“ und klebe ihn irgendwo hin, wo ich in ihm Laufe des Tages mehrfach sehe. Abends oder morgens mache ich mir bewusst, was ich dadurch alles entdeckt habe, notiere mir meine Gedanken evtl. kurz und bedenke, was mir meine Erfahrungen gebracht haben.
Vielleicht gelingt es mir so, meine Achtsamkeit stärker zu entwickeln, dadurch achtsamer zu werden.
Welchen Stellenwert hat Achtsamkeit, achtsam leben für unser Gruppenblogthema?
Zusätzlicher Vertiefungs-Impuls:
Was macht mein Leben eigentlich sinnvoll, lebenswert? Inwiefern hat dies einen Bezug zur nachhaltigen Entwicklung?
Ich nehme jeden Tag immer wieder mich, meine Mitmenschen, meine Umwelt, das Leben ganz achtsam war.
Damit mir dies gelingt, notiere ich mir auf einen Post-it-Zettel „Achtsam sein, achtsam wahrnehmen!“ und klebe ihn irgendwo hin, wo ich in ihm Laufe des Tages mehrfach sehe. Abends oder morgens mache ich mir bewusst, was ich dadurch alles entdeckt habe, notiere mir meine Gedanken evtl. kurz und bedenke, was mir meine Erfahrungen gebracht haben.
Vielleicht gelingt es mir so, meine Achtsamkeit stärker zu entwickeln, dadurch achtsamer zu werden.
Welchen Stellenwert hat Achtsamkeit, achtsam leben für unser Gruppenblogthema?
Zusätzlicher Vertiefungs-Impuls:
Was macht mein Leben eigentlich sinnvoll, lebenswert? Inwiefern hat dies einen Bezug zur nachhaltigen Entwicklung?
Sonntag, 29. April 2007
Lasst uns die Sonnenseite des Klimawandels geniessen

Unter diesem Titel nimmt Fredi Kurth im St. Galler Tagblatt vom 28. April 07 die positiven Aspekte des Klimawandels unter die Lupe.
Ich meine er hat ja auch recht. Was sollen wir uns grämen, wegen den hohen Temperaturen. Treffend führt Kurth auf, dass wir von nun an nicht mehr in die Ferien fahren müssen, da der Süden zu uns gekommen sei. Und warum Trübsal blasen, wenn wir jetzt schon im April baden gehen können, uns an der Blütenpracht der Blumen erfreuen, auf dem Balkon grillieren und luftige Kleider anziehen können? Und das zu Zeiten, wo es in vorhergegangenen Jahren schon mal geschneit hat?
Selbstverständlich könnte man argumentieren, dass dies auf die Dauer nun doch ein wenig eintönig, vielleicht gar langweilig würde. Aber wie Kurth treffend schreibt, wird dem nicht so sein, da uns die Experten einen gründlichen Ausgleich versprächen: Heftige Niederschläge und Naturkatastrophen. Wir sehen für Abwechslung wird gesorgt sein.
Die Frage drängt sich auf weswegen wir uns dann die Mühe machen auf der Autobahn nur noch mit achtzig zu fahren und eine Sparbrause beim Wasserhahn einsetzen.
Lasst uns lieber mit Stil untergehen. Und überhaupt, wer will in dieser Zeit denn noch Kinder?
Donnerstag, 26. April 2007
CO2 vs. Energie
Ich habe diese Woche im 20 Minuten den folgenden Artikel entdeckt:
CO2-Reduktion wichtiger als Energiesparen
Soziales:
Wenn sich das Klima wieder normalisiert, geht es den Menschen besser. Die Umweltbelastungen bekommen wir jeden Tag zu spüren. Zum Beispiel Atembeschwerden aufgrund von Feinstaubbelastung, oder Allergien wegen massivem Pollenflug. Diese Belastungen können durch die Reduktion von CO2 Ausstoss und Energieverbrauch gemildert werden. Dafür gibt es eine neue Gefährdung durch neue Atomkraftwerke.
Ich habe diese Woche im 20 Minuten den folgenden Artikel entdeckt:
CO2-Reduktion wichtiger als Energiesparen
Auch im günstigsten Fall kann der Energieverbrauch in der Schweiz bis 2050 laut einer Studie um höchstens 30 Prozent gesenkt werden. Entscheidend für den Klimawandel ist deshalb eine möglichst rasche Reduktion der CO2-Emissionen.
Im Artikel wird weiter beschrieben, dass in der Schweiz momentan rund 5000 Watt pro Jahr und Kopf verbraucht werden. Um den Klimawandel im positiven Sinne zu beeinflussen, müsste der Verbrauch auf 2000 Watt pro Jahr und Kopf reduziert werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen von Alexander Wokaun zeigen auf, dass im besten Fall eine Reduktion auf 3500 Watt stattfinden wird bis im Jahr 2050.
Noch wichtiger aber, als die Einsparung der Energie, sei die möglichst rasche Reduktion des CO2 Ausstosses. Um die Klimaerwärmung in Grenzen zu halten, müssten die CO2 Emissionen bis im Jahr 2050 um bis zu 50% gesenkt werden. Das ist etwas sechsmal weniger als heute!
Unter anderem kann der CO2 Ausstoss vor allem in der Industrie gesenkt werden, dazu wird aber wiederum mehr Strom benötigt, um die Maschinen anzutreiben.
Im Bau und im Verkehr können aber CO2 und Energieverbrauch reduziert werden. Neue Bauten brauchen weniger Energie bzw. Strom und stossen weniger CO2 aus.
Es macht den Anschein, als befänden wir uns in einem Teufelskreis aus dem wir nur schwer einen Weg hinaus finden. Einer dieser Wege führt sicher über die erneuerbaren Energien. Leider sind diese aber noch nicht völlig ausgereift um alle anderen Arten von Energien zu ersetzen.
Nachhaltigkeitsdreieck
Im Artikel wird weiter beschrieben, dass in der Schweiz momentan rund 5000 Watt pro Jahr und Kopf verbraucht werden. Um den Klimawandel im positiven Sinne zu beeinflussen, müsste der Verbrauch auf 2000 Watt pro Jahr und Kopf reduziert werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen von Alexander Wokaun zeigen auf, dass im besten Fall eine Reduktion auf 3500 Watt stattfinden wird bis im Jahr 2050.
Noch wichtiger aber, als die Einsparung der Energie, sei die möglichst rasche Reduktion des CO2 Ausstosses. Um die Klimaerwärmung in Grenzen zu halten, müssten die CO2 Emissionen bis im Jahr 2050 um bis zu 50% gesenkt werden. Das ist etwas sechsmal weniger als heute!
Unter anderem kann der CO2 Ausstoss vor allem in der Industrie gesenkt werden, dazu wird aber wiederum mehr Strom benötigt, um die Maschinen anzutreiben.
Im Bau und im Verkehr können aber CO2 und Energieverbrauch reduziert werden. Neue Bauten brauchen weniger Energie bzw. Strom und stossen weniger CO2 aus.
Es macht den Anschein, als befänden wir uns in einem Teufelskreis aus dem wir nur schwer einen Weg hinaus finden. Einer dieser Wege führt sicher über die erneuerbaren Energien. Leider sind diese aber noch nicht völlig ausgereift um alle anderen Arten von Energien zu ersetzen.
Nachhaltigkeitsdreieck
Ökonomie:
Der Artikel erinnert daran, dass vor allem in der Industrie sehr viel Energie gebraucht wird und auch hohe Mengen an CO2 ausgestossen werden. Es gibt Möglichkeiten diese Werte zu reduzieren, doch diese Reduktion wirkt sich durch den höheren Stromverbrauch wieder in gewisser Weise auf die Wirtschaft aus. Es muss mehr Strom produziert werden, es braucht zusätzliche Atomkraftwerke und die Umstellung auf alternative Stromversorgung kann wieder nicht umgesetzt werden.
Ökologie:
Falls es uns gelingt die beiden Risikofaktoren zu reduzieren, wird sich das Klima wieder etwas normalisieren. Durch die Reduktion wird mehr auf erneuerbare Energien umgestellt, dafür wird (wie oben schon erwähnt) wider auf Atomkraft gesetzt. Dieser Umstand wirkt dann wiederum belastend auf die Ökologie.
Der Artikel erinnert daran, dass vor allem in der Industrie sehr viel Energie gebraucht wird und auch hohe Mengen an CO2 ausgestossen werden. Es gibt Möglichkeiten diese Werte zu reduzieren, doch diese Reduktion wirkt sich durch den höheren Stromverbrauch wieder in gewisser Weise auf die Wirtschaft aus. Es muss mehr Strom produziert werden, es braucht zusätzliche Atomkraftwerke und die Umstellung auf alternative Stromversorgung kann wieder nicht umgesetzt werden.
Ökologie:
Falls es uns gelingt die beiden Risikofaktoren zu reduzieren, wird sich das Klima wieder etwas normalisieren. Durch die Reduktion wird mehr auf erneuerbare Energien umgestellt, dafür wird (wie oben schon erwähnt) wider auf Atomkraft gesetzt. Dieser Umstand wirkt dann wiederum belastend auf die Ökologie.
Soziales:
Wenn sich das Klima wieder normalisiert, geht es den Menschen besser. Die Umweltbelastungen bekommen wir jeden Tag zu spüren. Zum Beispiel Atembeschwerden aufgrund von Feinstaubbelastung, oder Allergien wegen massivem Pollenflug. Diese Belastungen können durch die Reduktion von CO2 Ausstoss und Energieverbrauch gemildert werden. Dafür gibt es eine neue Gefährdung durch neue Atomkraftwerke.
Mittwoch, 25. April 2007
Das Internet - Energieverschlinger schlechthin!

Zuerst einmal möchte ich auf die Unmenge an Werbezeitschriften hinweisen. Das hat ja mit Nachhaltigkeit auch nichts zu tun. Was für eine Papier- und Farbverschwendung! Und erst das Leiden des Briefkastens...
Ich habe einen Artikel im P.M. (Mai 2007) entdeckt, indem geht es um den Klimawandel. Er ist wirklich noch interessant und empfehlenswert, aber leider hat es nichts mit unserem Energiethema zu tun. unter folgendem Link kann man sich ein kleines Bild davon machen: http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id1945.htm
Weiter im heft hat es einen Artikel mit der Schlagzeile "Wie umweltschädlich ist das Internet?".
Während wir zu Hause Energie sparen, nehmen wir das Internet nicht als "Stromfresser" wahr. Um überhaupt weltweit verbunden sein zu können, braucht es einige Geräte. PC´s, Datenleitungen, Router und Server. Wovon der Server die meiste Energie verbraucht. In Deutschland wurden bereits Prognosen für das Jahr 2010 gestellt, nachdenen der Verbrauch auf 31,3 Milliarden Kilowattstunden steigt. Das macht 6% des gesammten Stromverbrauchs in Deutschland aus. Auch hier in der Schweiz, wird es nicht anders sein. Je schneller das der Server arbeitet, desto mehr verbraucht er auch. Aber das heisst nicht, dass man stundenlang genervt vor dem Bildschirm sitzen muss, um Strom zu sparen. Denn die Serverbauer haben erkannt, dass sie hier handeln müssen und bieten mittlerweile Server, die mehr Leistung bei geringerem Energieverbrauch haben an.
Hinter jeder webseite steckt ein Server. Bei populären Seiten sogar mehrere.
Noch eine Zahl zum Staunen: allein Google hat geschätzte 450000 Server am Start, die schnellstmöglich alle Anfragen beantrorten können.
Das zeigt uns wiedereinmal, wie abhängig wir von Stom sind.
Mehr Energie fürs Portfolio
Ich hätte nie gedacht, dass sich so viele Artikel über nachhaltige Energie finden lassen, wenn man die Augen mal ein wenig aufmacht. Im 20min von heute habe ich beispielsweise folgenden Artikel gefunden:
„Börse im Wandel: Mehr Energie fürs Portfolio
Die Bank Sarasin, welche seit Jahren mit Fonds auf Nachhaltigkeitsthemen setzt, lanciert den Sarasin New Power Fund. Der Aktienfonds deckt das hochaktuelle Thema Energie umfassend ab: Er investiert in die gesamte Energie-Wertschöpfungskette von Zulieferern über Produzenten bis zur Verteilung von Energie. Neben erneuerbarer Energie steht auch die Energieeffizienz im Fokus. Beide Themen zählen zu den wichtigsten Lösungsansätzen, um dem steigenden Energiebedarf und den abnehmenden Reserven einerseits sowie dem Klimawandel anderereseits entgegenzutreten. Die hohen Erwartungen liessen die Preise der möglichen Anlagen bereits stark steigen, weshalb Risikobereitschaft und Geduld gefragt sind.“
Die Bank Sarasin setzt mit ihrem Produkt voll und ganz auf Nachhaltige Energien und unterstützt somit Firmen, welche sich über Nachhaltigkeit Gedanken machen. Der Verbrauch solcher Energien ist vor allem für Grossfirmen von enormer Bedeutung. Sei dies im Bezug auf Kosten oder auf den Ruf, den man gewinnt oder verliert. Es kann sich heutzutage niemand mehr leisten als Energieverschwender zu gelten oder die sogenannte „graue Energie“ zu fördern.
Bezogen auf das Nachhaltigkeitsdreieck ist der neue Fonds der Sarasin eine sehr gute Sache. Wie man aus der Medienmitteilung entnehmen kann „investiert Sarasin New Power Fund in innovative Unternehmen des Energiesektors, die als Zulieferer, Hersteller oder in der Distribution, Teil dieser Wertschöpfungskette sind. Die speziellen Bereiche sind Windkraft, Fotovoltaik, Wasserkraft, Energie aus Brennstoffzellen sowie Energieeffizienz und Energiemanagement.“ Somit wäre die Ökologie abgedeckt. Die Ökonomie wird in dem Sinn abgedeckt, als dass es sich um einen Fonds handelt. Als Letztes der soziale Aspekt. Ich denke Firmen, welche sich so um Nachhaltige Energien kümmern, werden auch im sozialen Bereich nicht untätig sein. Natürlich bin ich mir hier nicht 100% sicher und kann dies auch noch nicht nachprüfen, da die erste Zeichnung des Fonds erst am 27. April stattfindet. Andererseits profitieren wir, das „Volk“, auch von Firmen, welche sich um Nachhaltige Energie bemühen.
„Börse im Wandel: Mehr Energie fürs Portfolio
Die Bank Sarasin, welche seit Jahren mit Fonds auf Nachhaltigkeitsthemen setzt, lanciert den Sarasin New Power Fund. Der Aktienfonds deckt das hochaktuelle Thema Energie umfassend ab: Er investiert in die gesamte Energie-Wertschöpfungskette von Zulieferern über Produzenten bis zur Verteilung von Energie. Neben erneuerbarer Energie steht auch die Energieeffizienz im Fokus. Beide Themen zählen zu den wichtigsten Lösungsansätzen, um dem steigenden Energiebedarf und den abnehmenden Reserven einerseits sowie dem Klimawandel anderereseits entgegenzutreten. Die hohen Erwartungen liessen die Preise der möglichen Anlagen bereits stark steigen, weshalb Risikobereitschaft und Geduld gefragt sind.“
Die Bank Sarasin setzt mit ihrem Produkt voll und ganz auf Nachhaltige Energien und unterstützt somit Firmen, welche sich über Nachhaltigkeit Gedanken machen. Der Verbrauch solcher Energien ist vor allem für Grossfirmen von enormer Bedeutung. Sei dies im Bezug auf Kosten oder auf den Ruf, den man gewinnt oder verliert. Es kann sich heutzutage niemand mehr leisten als Energieverschwender zu gelten oder die sogenannte „graue Energie“ zu fördern.
Bezogen auf das Nachhaltigkeitsdreieck ist der neue Fonds der Sarasin eine sehr gute Sache. Wie man aus der Medienmitteilung entnehmen kann „investiert Sarasin New Power Fund in innovative Unternehmen des Energiesektors, die als Zulieferer, Hersteller oder in der Distribution, Teil dieser Wertschöpfungskette sind. Die speziellen Bereiche sind Windkraft, Fotovoltaik, Wasserkraft, Energie aus Brennstoffzellen sowie Energieeffizienz und Energiemanagement.“ Somit wäre die Ökologie abgedeckt. Die Ökonomie wird in dem Sinn abgedeckt, als dass es sich um einen Fonds handelt. Als Letztes der soziale Aspekt. Ich denke Firmen, welche sich so um Nachhaltige Energien kümmern, werden auch im sozialen Bereich nicht untätig sein. Natürlich bin ich mir hier nicht 100% sicher und kann dies auch noch nicht nachprüfen, da die erste Zeichnung des Fonds erst am 27. April stattfindet. Andererseits profitieren wir, das „Volk“, auch von Firmen, welche sich um Nachhaltige Energie bemühen.
Dienstag, 24. April 2007
2. Wochen-Impuls / Wo 17 (23.4.- 28.4.2007)
Nachhaltige Entwicklung in den Medien: in TV, Radio und Zeitungen
Ich achte bei meinem täglichen Konsum von TV, Radioprogrammen und Zeitungen speziell auf Aspekte nachhaltiger Entwicklung.
Finde ich Beiträge, in welchen Aspekte nachhaltiger Zukunft thematisiert werden?
Beiträge aus Zeitungen nehme ich heraus und reflektiere sie in Bezug auf das Nachhaltigkeitsdreieck.
Finde ich Vernetzungen, Anspielungen, Problemstellungen zur Thematik in Nachrichtensendungen Dokumentations- oder Spielfilmen? Sollte ich während der ganzen Woche keine oder nur wenige Beiträge finden, reflektiere ich dieses Faktum.
Welches Licht werfen meine Entdeckungen auf unser Gruppenblogthema?
Ich achte bei meinem täglichen Konsum von TV, Radioprogrammen und Zeitungen speziell auf Aspekte nachhaltiger Entwicklung.
Finde ich Beiträge, in welchen Aspekte nachhaltiger Zukunft thematisiert werden?
Beiträge aus Zeitungen nehme ich heraus und reflektiere sie in Bezug auf das Nachhaltigkeitsdreieck.
Finde ich Vernetzungen, Anspielungen, Problemstellungen zur Thematik in Nachrichtensendungen Dokumentations- oder Spielfilmen? Sollte ich während der ganzen Woche keine oder nur wenige Beiträge finden, reflektiere ich dieses Faktum.
Welches Licht werfen meine Entdeckungen auf unser Gruppenblogthema?
Freitag, 20. April 2007
Die Duschbrause

Der moderne Mensch setzt sich immer vertiefter mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung“ auseinander. Dies vor allem dank der neusten Entwicklungen, wo die Konsequenzen von der Vernachlässigung ihrer deutlich spürbar werden.
In den Haushalten wird dieses Thema vor allem durch Energiesparen thematisiert. Dies hat auch einen finanziellen Aspekt, da mit gesparter Energie nicht nur die Umwelt aufgewertet wird sondern ebenfalls die Geldbörse. So sind wir darauf eingestellt, das licht immer beim Verlassen des Raumes auszuschalten, Sparlampen einzusetzen, die Heizung zurückzustellen und einen wärmeren Pullover anzuziehen, für kurze Strecken das Fahrrad zu benützen, während dem Zähneputzen das Wasser abzustellen und nachher höchstens dreimal den Mund auszuspülen.
Wo wir, oder zumindest ich immer wieder alle guten Vorsätze vergesse ist unter der Dusche. ich könnte Stunden unter ihr verbringen. Vor allem wenn die Alternative so aussieht, dass es Zeit für die Schule wäre.
Und da es offensichtlich vielen Leuten ähnlich geht, ist seit längerem die Duschbrause auf dem Markt. Durch Luft verstärkt, schiesst wenig Wasser aus dem Duschkopf und es fühlt sich nicht nach wenig an. kürzlich habe ich von Forschungen an der Durchbrause gelesen.
Die Resultate liegen nun vor: der Einsatz der neuen Brausen ergab gegenüber herkömmlichen Systemen Einsparungen von rund 40% in den Bereichen Frischwasser, Abwasser und Energie für die Aufbereitung/Aufheizung. Die Anschaffungskosten von ca. Fr. 20.- pro Brause können im Schnitt in weniger als einem Jahr amortisiert werden.
(www.energie.ch/themen/haustechnik/wasser/index.htm)
Diese Erkenntnisse sollen nicht als Entschuldigung für langes Duschen herhalten müssen. No immer bin ich dazu angehalten mich auf ein Minimum an Duschen zu reduzieren. Die Duschbrausen sind umso wirkungsvoller im Zusammenspiel mit kurzen Duschphasen.
Donnerstag, 19. April 2007
Die Erziehung zur nachhaltigen Entwicklung
Wir gehören ja zu der Generation, die durch die Eltern zur nachhaltigen Entwicklung erzogen worden sind. Na ja, bewusst war es uns ja nicht. Trotzdem haben sich gewisse Verhaltensweisen automatisiert: Ich lösche das Licht, wenn ich einen Raum verlasse und nicht gleich zurückkehre; Ich stelle den Wasserhahn ab, wenn ich am Zähneputzen bin; Ich dusche eher, als in der Badewanne zu baden, obwohl ich Baden liebe ( doch zur Zeit habe ich ja eh keine); Um Energie beim Kochen zu sparen, legt man den Deckel auf die Pfannen; Wenn ich im Winter lüften muss, dann nur kurz oder die Heizung wird heruntergedreht; Die Heizungen laufen eigentlich nie, auf der höchsten Stufe; Beim Waschen der Wäsche, achte ich darauf, dass die Trommel voll ist, bez. ich wasche nicht einzelne Stücke; Wenn ich ein Gerät nicht brauche, dann stelle ich es ganz ab oder stecke es aus; In der Nacht werden sowieso alle Geräte abgestellt und ja nicht den StandBy Knopf vergessen!
Das klingt zwar sehr stur und streng, aber es wurde uns nicht eingetrichtert. Die Eltern haben es vorgemacht und wir imitierten ihr Verhalten. Irgendwann fragte man mal nach:
"Warum muss ich das Licht löschen? Warum soll ich das Wasser abstellen?"
Meistens waren die Antworten nicht in erster Linie auf die nachhaltige Entwicklung bezogen. Es wird halt Geld damit gespart. Das ist für Kinder schon sehr einleuchtend. Was wäre, wenn wir ihnen aber antworten würden: "Damit ihr in 10 Jahren auch noch Wasser habt."? Würden sie noch mehr auf ihr Verhalten achten? Könnten sie dies überhaupt realisieren und verstehen?
Ich glaube, das wäre einmal eine Antwort, die man ausprobieren müsste. Nicht alle können mit Geld gut umgehen, aber wenn sie wissen würden, dass irgendwann die Ressourcen aufgebraucht sind und zwar in absehbarer Zeit, dann würde es sicherlich das Bewusstsein noch verstärken. Vor allem wenn thematisiert wird, was das für Folgen für uns hat. Für uns hier, nicht nur für die Menschen dort.
Das klingt zwar sehr stur und streng, aber es wurde uns nicht eingetrichtert. Die Eltern haben es vorgemacht und wir imitierten ihr Verhalten. Irgendwann fragte man mal nach:
"Warum muss ich das Licht löschen? Warum soll ich das Wasser abstellen?"
Meistens waren die Antworten nicht in erster Linie auf die nachhaltige Entwicklung bezogen. Es wird halt Geld damit gespart. Das ist für Kinder schon sehr einleuchtend. Was wäre, wenn wir ihnen aber antworten würden: "Damit ihr in 10 Jahren auch noch Wasser habt."? Würden sie noch mehr auf ihr Verhalten achten? Könnten sie dies überhaupt realisieren und verstehen?
Ich glaube, das wäre einmal eine Antwort, die man ausprobieren müsste. Nicht alle können mit Geld gut umgehen, aber wenn sie wissen würden, dass irgendwann die Ressourcen aufgebraucht sind und zwar in absehbarer Zeit, dann würde es sicherlich das Bewusstsein noch verstärken. Vor allem wenn thematisiert wird, was das für Folgen für uns hat. Für uns hier, nicht nur für die Menschen dort.
Energieverschwendung im eigenen Haushalt...
Der Wecker läutet. Es ist 6 Uhr morgens. Verschlafen knipse ich das Licht auf dem Nachttisch an und versuche langsam wach zu werden. Noch halb träumend geh ich ins Bad, betätige auch hier den Lichtschalter und schalte das Radio ein. Der erste Blick in den Spiegel ist mal wieder umwerfend… Nun kommt der lange Weg in die Küche. Auch hier wird als erstes das Licht angemacht und ich stecke 2 Scheiben Toast in den Toaster und stell die Tasse mit Milch in die Mikrowelle. 600W für 45 sek. Das sollte reichen. Ich watschle wieder zurück ins Zimmer und suche meine Kleider zusammen. Leider reicht das Licht der Nachttisch-Lampe nicht aus dafür und ich mache das Hauptlicht an. Na endlich! Da sind ja meine Jeans, die ich gestern nicht gefunden hab! Ich zieh mich also an und geh wieder ins Bad, wo ich mit dem Lied aus dem Radio mitsumme. Nun fängt die harte Porzedur an. Waschen, eincremen und ein bisschen hübsch machen… :) Muss ich mir noch die Augenbrauen zupfen? Für das brauche ich aber das Extra-Licht über dem Spiegel. Wenn ich auch diese Qualen hinter mich gebracht habe, steht natürlich noch Zähne putzen mit der elektrischen Zahnbürste an. 3 Minuten. Genau nach Vorschrift. Der Toast und die Milch sollten unterdessen fertig sein. Ich geh also wieder in die Küche und überprüfe den Stand der Dinge. Leider sind die Milch und der Toast unterdessen schon wieder kalt geworden und alles muss noch einmal aufgewärmt werden. In dieser Zeit kann ich kurz zurück in mein Zimmer hasten (schliesslich hab ich nur noch 15 Min. Zeit bis mein Bus fährt) und meine Sachen für die Schule packen. Nur die Ruhe, ich hab noch genug Zeit… Ich geh also „in aller Ruhe“ wieder in die Küche, pack mein Toastbrot, mach daraus ein Marmeladen-Brot, stürz die Milch runter (manomann, ist die heiss nach 3 Minuten…) und mach mich voller Elan auf den Weg in die Schule.Als ich am Abend nach Hause komme merke ich
- dass das Licht im Schlaf- & Bade-Zimmer nicht abgestellt war
- dass der Radio im Badezimmer immer noch lief
- dass das Licht in der Küche von meinem Mitbewohner ausgeschaltet wurde
Ok, ich bin wohl nicht gerade das Paradebeispiel beim Energiesparen im eigenen Haushalt. Aber ich denke genau hier wäre ein Ansatz, den man gut aufgreiffen könnte. Doch leider erweist sich dies oft schwerer als angenommen, da der Mensch ein „Gewohnheitstier“ ist. Eigentlich wäre es doch gar nicht so schwer, das Licht jeweils aus zu machen, wenn man einen Raum verlässt. Oder den Radio abzustellen, wenn man ihn doch sowieso nicht mehr braucht. Aber wenn man frühmorgens, noch im Halbschalf, die alltägliche Morgen-Prozedur verrichtet, denkt man wohl noch nicht allzu viel über die Energieverschwendung und nachhaltige Entwicklung nach.
Schade eigentlich.
Nutzung Erneuerbarer Energien in meinem Dorf
Positive Elemente
In meinem Umfeld wird momentan sehr viel davon gesprochen, wie Häuser und öffentliche Gebäude möglichst Umweltfreundlich beheizt und mit Strom versorgt werden können.
Eines der wichtigsten Themen in dem Dorf in dem ich wohne, ist momentan der Bau einer neuen Doppelturnhalle. Erst kürzlich wurde an der Bürgerversammlung über den Projektierungskredit abgestimmt. Es gab große Diskussionen bezüglich eines extra Kredites, welcher speziell dafür aufgewendet werden soll, die umweltfreundlichste Energielösung für den Neubau zu ermitteln. Der hohe, vorgeschlagene Betrag des Gemeinderats wurde auf Anhieb einstimmig angenommen. die grüne Partei des Dorfes stellte einen Antrag für eine noch genauere Überprüfung durch Experten und einen Projektvorschlag diesbezüglich. Für die Ausführung dieses Antrags ist ein weiterer, ebenso hoher Kredit nötig. Der Zusatzantrag der "Grünen" fand grossen Anklang. Viele Bürger äußerten sich vor der Versammlung positiv darüber und bemühten sich die Anwesenden von der Notwendigkeit dieser zusätzlichen Maßnahmen zu überzeugen. Schlussendlich wurde auch dieser Antrag einstimmig angenommen.
Ich war sehr erstaunt, dass meine (sonst so sparsamen) Mitbürger solch grossen Wert auf eine umweltfreundliche Energienutzung legen und bereit sind viel Geld dafür zu investieren.
Defizite
Unser Haus liegt in einer eher ruhigen Gegend des Dorfes. Als Kinder spielten wir oft auf der Strasse, da sehr wenige Autos vorbeifuhren und wenn, dann nur Anwohner der selben Strasse oder deren Besucher.
Heute spielen meine Nachbarskinder zwar immer noch auf der Strasse, sie müssen aber alle fünf Minuten all ihre Spielsachen von der Strasse wegräumen, da, vor allem zu Stoßzeiten, viel mehr Autos diese Route wählen. Die Hauptstrasse ist jeweils überbelastet und um die Wartezeiten zu umgehen, weichen die Autofahrer auf unsere Strasse aus. Da diese parallel zur Hauptstrasse verläuft ist dies eine ausgezeichnete, zeitsparende Alternative. Mir ist aufgefallen, dass die meisten Wagen nur mit einer Person besetzt sind. Oftmals entdecke ich Menschen die ich kenne und von denen ich weiss, dass sie einen sehr kurzen Arbeitsweg haben. Aus irgend einem Grund wählen sie aber doch das Auto und nehmen nicht das Fahrrad.
Erkenntnisse
Ich bin einerseits positiv überrascht von dem Engagement für die Umwelt meiner Mitbürger, welche die Kredite für eine gründliche Abklärung der neuen Turnhalle bezüglich Nutzung alternativer Energien für die Stromversorgung bewilligt haben. Andrerseits stimmt mich die Situation auf den Strassen sehr nachdenklich. Alle wissen um die Umweltprobleme, die wir mit dem enormen Energie- und Ölverbrauch der Fahrzeuge verursachen und doch tut niemand wirklich etwas dagegen.
Montag, 16. April 2007
1. Wochen-Impuls / Wo 16 (16.4.- 20.4. 2007)
Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld
Wo finde ich in meinem alltäglichen Leben und Umfeld positive Elemente nachhaltiger Entwicklung? Wo entdecke ich Defizite? Was lösen diese Erkenntnisse in mir aus?Was bedeuten diese Entdeckungen oder Nicht-Entdeckungen für unser Gruppenblogthema?
Wo finde ich in meinem alltäglichen Leben und Umfeld positive Elemente nachhaltiger Entwicklung? Wo entdecke ich Defizite? Was lösen diese Erkenntnisse in mir aus?Was bedeuten diese Entdeckungen oder Nicht-Entdeckungen für unser Gruppenblogthema?
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