
Unter diesem Titel nimmt Fredi Kurth im St. Galler Tagblatt vom 28. April 07 die positiven Aspekte des Klimawandels unter die Lupe.
Ich meine er hat ja auch recht. Was sollen wir uns grämen, wegen den hohen Temperaturen. Treffend führt Kurth auf, dass wir von nun an nicht mehr in die Ferien fahren müssen, da der Süden zu uns gekommen sei. Und warum Trübsal blasen, wenn wir jetzt schon im April baden gehen können, uns an der Blütenpracht der Blumen erfreuen, auf dem Balkon grillieren und luftige Kleider anziehen können? Und das zu Zeiten, wo es in vorhergegangenen Jahren schon mal geschneit hat?
Selbstverständlich könnte man argumentieren, dass dies auf die Dauer nun doch ein wenig eintönig, vielleicht gar langweilig würde. Aber wie Kurth treffend schreibt, wird dem nicht so sein, da uns die Experten einen gründlichen Ausgleich versprächen: Heftige Niederschläge und Naturkatastrophen. Wir sehen für Abwechslung wird gesorgt sein.
Die Frage drängt sich auf weswegen wir uns dann die Mühe machen auf der Autobahn nur noch mit achtzig zu fahren und eine Sparbrause beim Wasserhahn einsetzen.
Lasst uns lieber mit Stil untergehen. Und überhaupt, wer will in dieser Zeit denn noch Kinder?
1 Kommentar:
Nur für uns müssten wir eigentlich nichts ändern, du hast Recht. Eine Klimaveränderung kommt schleichend und nimmt sich Zeit. Was nach uns kommt, betrifft uns nicht mehr, ganz nach dem Motto: Nach mir die Sintflut! Leider (Hoffentlich) können viele von uns die Sache nicht ganz so sorglos nehmen, schliesslich haben wir eine Verantwortung unseren Kindern gegenüber. Ich schätze zwar die milden Winter und die frühen sonnigen Sommer, im Hintergrund kommt aber ein ungutes Gefühl auf: es ist nicht mehr, wie es war! Ist das noch gesund?
Yvonne Stolz, LG 04E
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