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Bring-und-Hol-Aktion
- Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
- Nach welchen Kriterien wählten Sie Ihre Gegenstände aus?
- Nahmen Sie sie schweren, leichten Herzens mit? Warum?
- Was löste es bei Ihnen aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich Ihren Kolleginnen und Kollegen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?
- Vielleicht sind nicht alle Ihre Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden Sie dabei?
- Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum? (Es gibt für beides gute Gründe)
- Wie könnte eine solche „Bring-und-Hol-Aktion“ in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
- Für unsere Gruppe war es schwierig Gegenstände auszuwählen, weil es das erste Mal war und man sich fragte, was der Sinn dahinter war.
- Wir stellten uns folgende Fragen: Was brauch ich nicht mehr? Was kann ich entbehren und ist trotzdem gut erhalten? Was ist möglicherweise ein Gewinn für andere?
- Es fiel uns leicht uns von diesen Dingen zu trennen, obwohl gewissen Erinnerungen damit verbunden sind. Wäre uns die Trennung nicht leicht gefallen, hätten wir die Dinge nicht mitgenommen.
- Es war spannend und wie bei einem Flohmarkt. Wir hatten nicht das Gefühl, dass es noch den anderen gehört. Sie wollten es nicht mehr, sonst hätten sie es nicht mitgebracht. Interessant war auch der Vergleich: Was habe ich mitgenommen, was nahmen die anderen mit?
- Wir empfanden eine gewisse Indifferenz. Einerseits war es schade, diese Dinge nicht mehr im eigenen Besitz zu wissen, andererseits waren wir froh, dass sie jetzt einer anderen Person Freude bereiten konnten. Zurückgebliebene Gegenstände werden ja in ein Brockenhaus weitergegeben und landen somit nicht im Müll.
- Tendenziell wurde in unserer Gruppe weniger mitgenommen als gebracht. Man nimmt nur Sachen mit, bei denen man sich sicher ist, dass man sie brauchen kann. Die mitgebrachten Sachen haben nicht so einen grossen Stellenwert für einen selbst.
- Wir denken, dass es sinnvoll wäre, so eine Bring-Hol-Aktion mehrere Male durchzuführen. Da man am Anfang nicht richtig weiss, was man mitbringen soll, ist die erste Aktion wahrscheinlich nicht ein Grosserfolg. Doch mit der stetigen Wiederholung könnte diese Aktion zu einem guten Event werden.
Es wäre vielleicht eine gute Idee, wenn man eine Mindestanzahl der Gegenstände festlegt, da es sonst wahrscheinlich Kinder gäbe, die nur mitnehmen aber nichts bringen würden. Zudem wäre eine Option, dass man in diese Aktion die Eltern miteinbeziehen könnte.
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