Ich habe einmal bewusst darauf geachtet, wo ich mich verschwenderisch und sparsam verhalte. Beginnen möchte ich natürlich mit dem Positiven. Zuerst das Lob und nachher... Na ja.
Wie in meinem ersten Post beschrieben achte ich auf viele Dinge. Nicht unbedingt wegen der nachhaltigen Entwicklung, sondern weil es zur Gewohnheit wurde. Wenn ich einen Raum verlasse, dann brennt kein Licht mehr, ausser ich geh gleich wieder zurück (oder es ist noch Jemand im Raum.).Darauf achte ich auch bewusst. Ich spare damit Strom und die folgenden Kosten. Ausserdem lenken die vielen Lichtquellen nur ab.
Im Unterschied zu mir, achtet mein "Mitbewohner" (;-)) überhaupt nicht auf diese Dinge. Es fliesst der Strom, Strom, Strom... Immer wieder muss ich hinterher "löschen". Unterdessen habe ich ein Laut herausgefunden, den er zu deuten weiss. Eine Art Indianische Urlaute! Hört sich an wie; "Õ" (kurz). (Wenns euch interessiert, gebe ich gerne Unterricht darin.) So muss ich nicht schimpfen und er merkt trotzdem, was er vergessen hat. Super Ergänzung!
Natürlich bin ich auch keine Heilige. Das wäre doch ein bisschen zu anstrengend auf die Dauer! Wenn ich am Abend vor der Glotze sitze, mit meinem LapTop auf dem Schoss und natürlich alle Lichter im Wohnzimmer brennen, dann verhalte ich mich auch nicht sehr vorbildlich. Ja, und das Auto... Ich geb's ja zu, wäre sehr oft auch überflüssig. Aber soooooo bequem und vereinfacht die Lebensweise! Ja,ja..!
Dann noch ein kleiner hinweis: Im Ostschweizer Tagblatt, 3.April 07, hat es einen Artikel über die Abfalltrennung in der Stadt St.Gallen. Ist zwar nur mal ein Projekt, aber so beginnen grosse Invasionen!
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4 Kommentare:
Well, well, immer wieder diese unachtsamen Mitbewohner ;-) Die Methode zur Bekämpfung finde ich jedoch toll. Sollte ich vielleicht bei uns zu Hause auch mal ausprobieren, kenne nämlich auch gewisse Leute, die denken der Strom sei gratis!
Naja, vielleicht bräuchte eher ich jemanden der mich daran erinnert. Besonders da ich oftmals in der selben Situation stecke wie du. Laptop auf dem Schoss, Fernseher an und oftmals sitzt mein Bruder noch am grossen PC in unserem Büro gleich nebenan. Wenn es ganz schlimm kommt, sehen meine Eltern gleichzeitig auch noch die Tagesschau auf dem anderen Fernseher.
Wär mal ein heisses Thema für den Familienrat :-)
Auch ich probiere jeweils ein wenig auf meinen Licht-Haushalt zu achten. Seit ich nicht mehr zu Hause wohne und selbst meinen Strom zahlen muss fällt mir dies jedoch wesentlich leichter.. ;)
Doch ich denke, dies wäre eine Angewohnheit, die sich leicht und ohne grossen Aufwand ändern liesse. Einfach kurz das Licht aus machen, wenn man einen Raum verlässt.
Um die nachhaltige Energie zu fördern würde ich zudem empfehlen: Stromsparende Glühbirnen! Sie geben genausoviel Licht wie "normale", brauchen aber viel weniger Strom. Eine gute Sache also! (Auch ich hab mich bei uns in der WG-Küche daran gwöhnt und das will was heissen...!!!)
Das Thema, welches du beschreibst kommt mir sehr bekannt vor. Immer wieder höre ich zu Hause:" Liecht lösche!"
Vor allem als Kind habe ich meinen Vater überhaupt nicht verastanden. Überhaupt fühlte ich mich im Dunkeln nicht wohl und am liebsten war es mir, wenn die ganze Nacht das Licht brannte.
Jetzt aber, wo es darum geht den Strom selber zu bezahlen achte auch ich darauf, dass ich kein Licht brennen, wenn ich selbst nicht im Raum bin.
Das mit dem Lichterlöschen ist o eine Sache. Ich meine, beim Wasser sieht man wenn es läuft. Wenn ich die Zähne putze und dabei vergesse das Wasser abzustellen, dann höre ich und sehe ich den Verbrauch. Beim Licht ist das anders. DAs brennt still vor sich hin und ich nehme den tatsächlicher Verbrauch nicht bewusst wahr. Darum muss das Lichterlöschen konditioniert werden.
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