Dienstag, 15. Mai 2007

Nachhaltiges Verhalten leicht gemacht

Es gibt mehrere Dinge, die mich zu nachhaltigem Verhalten motivieren. Ich habe hoffentlich noch einige Jahre Leben vor mir und möchte in Zukunft nicht unbedingt mit Gasmaske und Schutzanzug ausgerüstet spazieren gehen müssen. Zu meiner Zukunftsplanung gehört auch eine Familie mit Kindern. Auch meine Kinder sollen noch draussen spielen dürfen und die Natur geniessen können, ohne sich vor Gefahren, welche von früheren Generationen verursacht wurden, fürchten zu müssen. Als Lehrperson möchte ich ein Vorbild sein für meine Schülerinnen und Schüler und sie durch mein nachhaltiges und umweltbewusstes Verhalten auch dazu anregen.
Durch die momentane Auseinandersetzung mit diesem Thema wird mir immer mehr bewusst, wo ich mein Verhalten verbessern kann. Vor allem innerhalb des Klassenzimmers werde ich mir in Zukunft Mühe geben, möglichst nachhaltig zu Handeln. Dies beginnt für mich zum Beispiel schon beim Umgang mit den Gouache Farben. Schon in den Praktika habe ich darauf geachtet, dass mit den Farben möglichst sparsam umgegangen wird. Dazu habe ich den Kindern im Vorneherein erklärt, wieso die Verschwendung der Farben vermieden werden sollte.
Den Schwerpunkt in Sachen Nachhaltigkeit werde ich später im Unterricht beim sparsamen Umgang mit Materialien setzten. Die Kinder sollen lernen, achtsam mit verschiedenen Dingen umzugehen und diese so sparsam und nachhaltig wie möglich zu nützen.

Leider gibt es auch viele Dinge, die mich von nachhaltigem Verhalten abhalten. Ich musste feststellen, dass dies meist nur Gewohnheiten sind, welche sich über die Jahre hinweg so ergeben haben. Ich habe in den letzten Tagen versucht, meine unnachhaltigen Gewohnheiten zu ändern. Dies fällt mir aber schwerer, als ich gedacht habe.

Besonders viele meiner unnachhaltigen Gewohnheiten haben mit unnötigem Energieverbrauch zu tun. Wie etwa die Angewohntheit, Geräte auch wenn sie ausser Betrieb sind auf Standby zu schalten, statt sie ganz auszuschalten. Oder den Akku meines Laptops eingesteckt zu lassen, ohne den Laptop angeschlossen zu haben. Diese Kleinigkeiten lassen sich leicht ändern, aber es ist schwierig dauernd daran zu denken.
Ich denke, je einfacher es einem gemacht wird das Verhalten zu ändern, desto eher tut man es. Das heisst, wenn in der Gesellschaft etwas umfassend geändert werden soll, müssen möglichst einfache Lösungen dafür ausgearbeitet werden.

1 Kommentar:

Visuala hat gesagt…

Ich denke auch, das wohl grösste Problem ist, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist.
Es ist schwierig, mit seinen Gewohnheiten zu brechen.Daran zu denken, am Wochenende den Standby-Modus aller Geräte auszuschalten, weil ich da sowieso immer in Zürich bin oder den Drucker nach dem Gebrauch immer auszuschalten sind Sachen, die eigentlich logisch sein sollten. Aber da sie nicht im alltäglichen Tagesablauf integriert sind, denkt man nicht daran. Schade eigentlich, denn es wäre so einfach.