Ich hätte nicht gedacht, dass man so viele verschiedene Themen der Agenda 21 in der Schule einbringen könnte. Otto Herz’s Liste ist lang und ich möchte nur einige seiner Beispiele herausnehmen: Veränderung der Konsumgewohnheiten, Bekämpfung der Entwaldung, Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft, Schutz der Ozeane, umweltverträglicher Umgang mit festen Abfällen, …
All diese Themen und viele mehr lassen sich je nach Schulstufe einfach oder tief mit den Schülern bearbeiten. Es ist nicht schwierig einen Bezug zum Leben und der Umwelt der Schüler zu finden. Die Fragen, die Otto Herz zusätzlich in seinem Artikel stellt, können meines Erachtens genau so in den Unterricht eingebaut werden:
- Was war und ist diesbezüglich geschehen zur gleichen Zeit in anderen Regionen der Welt?
- Was werden die Folgen des Handelns und des Nicht-Handelns sein zukünftig im Blick auf die verschiedenen Regionen der Einen Welt?
- Wie verträgt sich dies jeweils mit dem Anspruch der Globalen Gerechtigkeit?
Auf ein konkretes Beispiel zu unserem Blogthema angewendet könnte dies z.B. heissen:
- Wie hat sich das Auto in den letzten 100 Jahren entwickelt; hier und in anderen Teilen der Welt? Initiativen gegen die Luftverschmutzung, Öko-Autos, etc.
- Was sind die Folgen in den Ländern, die sich nicht um umweltfreundliche Autos kümmern? Was bewirkt der Benzinpreis in den verschiedenen Regionen? Was für Auswirkungen hat dies auf die Länder?
- Ist es gerecht, dass im einen Land die Menschen mit Porsche, Mercedes und BMW umherfahren, ganz viel Treibstoff verbrauchen und die Luft verpesten während in anderen Ländern kaum genug Geld vorhanden ist für das tägliche Leben?
Ich denke, es ist wichtig, dass sich die Schüler Gedanken machen, was auch um sie herum passiert, dass sie ihren Horizont öffnen und nicht nur in ihrer kleinen Welt leben, in der sie tun und machen können, ohne dass es etwaige Folgen hat.
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1 Kommentar:
Ich bin ganz deiner Meinung. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit aktiv auseinandersetzen. Aber ich habe immer ein bisschen Angst, dass es für die Kinder too much wird und sie aus trotz gegensätzlich handeln. Ich stelle diesen Effekt manchmal bei mir fest und möchte dies auf keinen Fall auslösen. Deshalb bin ich auch ein wenig für Zurückhaltung und leise Inputs, die die Kinder nicht überfordern und nichts unmögliches von ihnen erwarten.
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