Meinen morgendlichen Ablauf habe ich ja bereits im ersten Post beschrieben. Doch wie geh ich den Rest des Tages mit verschiedenen Energien um?
Nun ja, wenn ich aus dem Haus und auf dem Weg zum Zug bin (was sehr nachhaltig ist, meiner Meinung nach) um mich dort mittels dem 20Min. „auf den neuesten Stand“ zu bringen, habe ich wohl noch nicht sehr viel Energie verbraucht, die irgendwie einzusparen gewesen wäre. Wenn man natürlich an die ganze Energie denkt, die bei der Herstellung einer 20Min-Zeitung verbraucht wird, kann einem schon angst und bange werden. Doch da ich natürlich auch dies Bedenke lasse ich ganz vorbildlich die Zeitung im Zug, damit sie der/die Nächste noch einmal lesen kann und der Verbrauch nicht einmalig ist. Danach geht es zu Fuss den Berg rauf. Auch hier bin ich vorbildlich. Kein Auto, kein Scooter und ich bin erst noch rechtzeitig in der Schule. Zudem brauche ich während dem Aufstieg noch Körpereigene Energie. Wie ökologisch! In der PHR angekommen ist es jedoch sehr schnell vorbei mit dem Energie sparen. Der Laptop wird meist schon in der ersten Stunde eingeschaltet und läuft mehr oder weniger den ganzen Tag. Da mein Akku am Laptop so ziemlich „am A….“ ist, muss er die ganze zeit über am Netz sein, sonst ist er innerhalb von ca. 3.5Min tot… :( Ich bin mir ziemlich sicher, dass es viel nachhaltiger wäre, wenn ich mir einen neuen Akku kaufen würde, doch leider macht mir hier mein bescheidenes Studentenbudget einen Strich durch die Rechnung. Ich denke, dies ist allgemein ein Thema, das viel mit meiner Einstellung gegenüber der Nachhaltigkeit zu tun hat. „Hätte ich mehr Geld, würde ich…“ denke ich mir oft. Dies fängt bei Bio-Food an, geht über die Möbel und allgemeine Haushaltsartikel. In dem Sinne ist mein Mitbewohner ein Paradebeispiel was Nachhaltigkeit angeht. Er kauft aus Prinzip im Yardo ein. Zuerst schaut er im Broki, ob’s etwas hat und wenn er doch mal in den Migros oder Coop geht, wird nichts aus Spanien oder den USA gekauft, sondern nur Bio oder „aus der Region“, man muss ja schliesslich auf die Anfahrtswege schauen und die hiesigen Bauern unterstützen. Nun wie gesagt, wenn ich das Geld hätte, würde ich dies sicherlich auch tun.. Aber eben.. Ein kleiner Teufelskreis...
Doch ich bin vom Thema abgekommen. Ich war bei meinem Tagesablauf. Ich denke, um es auf einen Punkt zu bringen kann ich sagen, dass ich tagsüber mit der Energie mehr oder weniger nachhaltig umgehe. Es gibt allerdings Verbesserungsmöglichkeiten, vor allem was meinen Laptop betrifft. Naja, aber niemand ist perfekt, oder?
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3 Kommentare:
War lustig deinen Post zu lesen. Das Problem mit dem Laptop kann ich nachvollziehen... oder besser gesagt, jeder an der PHR. Ebenfalls dein beschriebener Teufelskreis mit dem knappen Budget kann ich verstehen. Wenn nicht noch meine Eltern einkaufen würden, hätte ich wahrscheinlich nur M-Budget-Produkte im Kühlschrank... anstatt auch mal ein Bio-Produkt. Aber ich hoffe, wir kommen irgendwann mal aus diesem Teufelskreis heraus... :-)
Ich kann nur zustimmen, dass es witzig war deinen Post zu lesen. Und ich habe einiges darin wiedererkannt...
Das mit dem Zwiespalt bezüglich Studentenbudget und Nachhaltigkeit, also folglich M-Budget-Produkte & Bio-Produkte kenne ich auch.
Wo ich mir jedoch schon andere Gedanken gemacht habe, ist die 20-Minuten im Zug. Ich frage mich jeweils, ob ich sie wirklich liegen lassen soll oder nicht. Dein Argument hat irgendwie seine Berechtigung durch die doppelte Nutzung. Doch ich frage mich dann, ob es nicht nachhaltiger ist, wenn ich sie nach Hause nehme und schlussendlich ins Altpapier gebe? Oder ob sie vom Bahnpersonal (sehr wahrscheinlich) einfach in den normalen Abfall geworfen wird? Zudem ist es irgenwie eine Verschmutzung der Züge, oder nicht?
Simone Schälli, LG 04 F
Wie du weisst, bin auch ich Student (besser gesagt: Studentin, um mich nicht zu diskriminieren!). Noch verdiene ich kein Geld (oder sehr wenig) und muss trotzdem einen Haushalt führen. Mir fällt es dabei leicht, Produkte aus der Region oder Schweiz zu kaufen. Ich rechtfertige dies nicht nur mit der meist besseren Qualität, sondern auch, weil ich auch unser Land und die bauern unterstützen möchte. Nur so kann auch unsere Wirtschaft funktionieren. Gerade vorgestern habe ich Tomaten gekauft. Beim Eingang in dr Migros hatte ich zuerst 2 Sorten zur Auswahl aus Spanien und Marokko. Dann entdeckte ich schon abgepackte aus der schweiz. Obwohl ich das Gemüse lieber selbst aussuche, habe ich die der schweiz gekauft. Und die sind Grossartig. Riechen und schmecken nach frischen Tomaten. Mmmmmmm...
Dafür bezahle ich gerne ein paar Rappen mehr!
Eines hast du noch vergessen: Damit ich nicht so gross der Umweltsünder bin, schliesst du dich manchmal mit mir zu einer Fahrgemeinschaft zusammen. Wenn ich so bedenke, ist das sehr sozial von dir. ;-)
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