Mittwoch, 25. April 2007

Das Internet - Energieverschlinger schlechthin!


Zuerst einmal möchte ich auf die Unmenge an Werbezeitschriften hinweisen. Das hat ja mit Nachhaltigkeit auch nichts zu tun. Was für eine Papier- und Farbverschwendung! Und erst das Leiden des Briefkastens...


Ich habe einen Artikel im P.M. (Mai 2007) entdeckt, indem geht es um den Klimawandel. Er ist wirklich noch interessant und empfehlenswert, aber leider hat es nichts mit unserem Energiethema zu tun. unter folgendem Link kann man sich ein kleines Bild davon machen: http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id1945.htm

Weiter im heft hat es einen Artikel mit der Schlagzeile "Wie umweltschädlich ist das Internet?".

Während wir zu Hause Energie sparen, nehmen wir das Internet nicht als "Stromfresser" wahr. Um überhaupt weltweit verbunden sein zu können, braucht es einige Geräte. PC´s, Datenleitungen, Router und Server. Wovon der Server die meiste Energie verbraucht. In Deutschland wurden bereits Prognosen für das Jahr 2010 gestellt, nachdenen der Verbrauch auf 31,3 Milliarden Kilowattstunden steigt. Das macht 6% des gesammten Stromverbrauchs in Deutschland aus. Auch hier in der Schweiz, wird es nicht anders sein. Je schneller das der Server arbeitet, desto mehr verbraucht er auch. Aber das heisst nicht, dass man stundenlang genervt vor dem Bildschirm sitzen muss, um Strom zu sparen. Denn die Serverbauer haben erkannt, dass sie hier handeln müssen und bieten mittlerweile Server, die mehr Leistung bei geringerem Energieverbrauch haben an.

Hinter jeder webseite steckt ein Server. Bei populären Seiten sogar mehrere.

Noch eine Zahl zum Staunen: allein Google hat geschätzte 450000 Server am Start, die schnellstmöglich alle Anfragen beantrorten können.

Das zeigt uns wiedereinmal, wie abhängig wir von Stom sind.

4 Kommentare:

Miracle hat gesagt…

Hallo
Wiedermal ein tolles Beispiel dafür, wie wir in unserem alltäglichen Leben der Umwelt Schaden zufügen. Das schlimmste ist, wir sind uns dessen gar nicht bewusst! Was mich betrifft, ich nutze das Internet täglich und nerve mich dann auch noch zu Tode, wenn der Server wiedermal nicht schnell genug, oder gar abgestürzt ist.
Das dumme an der ganzen Sache ist, dass wir uns schon recht gut ans Internet gewöhnt haben. In gewissen Situationen (Z.B. Informationen von der PHR) wird es für uns sogar unverzichtbar.
Gibt mir zu denken.

Janine Oesch

ann-kathrin hat gesagt…

Sehr guter Input! Da verbringen wird doch wirklich Stunden vor unseren Laptops, durchstöbern das Internet und hinterlassen zum Schluss wohlgewählte Worte um uns zur Nachhaltigen Entwicklung zu äussern und der Welt gute Vorschläge zu präsentieren, wie man jetzt was , wozu besser machen sollte...und verbrauchen dabei eine Menge Strom...ist das nicht sinnvoll?? Gewaltig! Zum Glück äussert sich langsam die gesammte industrialisierte Welt zum Thema Klimawandel und Nachhaltige Entwicklung. Gut wäre nur noch, wir würden bereits in unserem Alltag damit beginnen,bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen und uns "nachhaltiger" zu benehmen...

Anonym hat gesagt…

Ja, bei de vielen Werbungen, die die ganze Zeit ins Haus flattern und direkt auf dem Altpapier landen, habe ich mich auch schon gefragt, wie viele Bäume bei uns diesen Prozess druchlaufen haben. Die gleiche Papier und Informationsflut haben wir aber auch in unserer Schule. Anstatt sich auch das Wesentliche zu konzentrieren, werden wir mit Blättern abgespeist noch und nöcher. Und dan verbringen wir erst noch unnötige Zeit vor dem Notbook, in dem wir sinnlose Sachen schreiben.

Visuala hat gesagt…

Zum Glück habe ich an meinem Briefkasten einen Aufkleber mit der Aufschrift "Bitte keine Werbung". So kann ich schon einmal einen grossen Teil des Werbemülls und der Papierverschwendung stoppen.
Auch das Internet verbraucht viel Energie, das ist mir vollkommen klar. Aber was würden wir ohne das Internet in der heutigen Welt anstellen? Ohne Mails, Internet-SMS usw. währen wir doch vollkommen aufgeschmissen.
Deshalb bin ich dafür, dass wir in die Wildnis ziehen und uns von Fisch und Beeren ernähren.. ;)